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Veröffentlichungen zu evolutionären Dynamiken in kooperativen Spielen

Operations_Research_Letters © Operations_Research_Letters

Neuer theoretischer Modellierungsansatz verknüpft Forschungsfelder und ermöglicht die Analyse der (evolutionären) Stabilität von unterschiedlichen Koalitionsarten

In einer Reihe von Aufsätzen entwickelt Michael Kramm mit Ko-Autoren einen neuen Modellierungsansatz, welcher kooperative und evolutionäre Spieltheorie miteinander verbindet. Dieser kann wie folgt interpretiert werden. Ein Unternehmen besteht aus vielen verschiedenen Mitarbeitern, die jeweils immer einer spezifischen Abteilung zugeordnet werden können. Diese Abteilung bestimmt die produktiven Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter. Die Abteilungen teilen sich ihre Ressourcen ein und ihre Mitarbeiter erledigen produktive Aufgaben in einem „kooperativen Spiel“ mit anderen Unternehmensabteilungen gemäß der Zugehörigkeit zu ihrer entsprechenden Organisationseinheit. Sie tragen so zum „reproduktiven Erfolg“ des Unternehmens bei. Die Früchte des Erfolges werden dann gemäß bestimmter Fairnessprinzipien unter den einzelnen Abteilungen verteilt, welche auf den Produktivitätseigenschaften der Abteilungen basieren. So entsteht über die Zeit eine „evolutionäre Dynamik“, welche die Komposition des Unternehmens im Hinblick auf die verfügbaren Ressourcen der Abteilungen bestimmt.

Der Modellierungsansatz erfordert eine Spezifikation der Art, wie in dem „kooperativen Spiel“ Mitarbeiter unterschiedlicher Abteilungen in Abhängigkeit vom Ressourceneinsatz Wert generieren und wie darauf aufbauend eine faire Verteilung der Zugewinne definiert ist. Casajus und Kramm (2022, ORL, Solutions for Non-Negatively Weighted TU Games Derived from Extension Operators) ergründen diese Fragestellung unter anderem für den Fall, dass die Abteilung mit der größten Ressourcenverfügbarkeit, der „maximalen Ressource“, in einem Projekt dessen Output alleinig bestimmt. Diese Annahme ist zum Beispiel plausibel, wenn lediglich ein einziger Großrechner zur Verfügung steht und dementsprechend die Abteilung mit der leistungsstärksten Software, der „maximalen Ressource“, diesen für das gemeinsame Projekt nutzt. Casajus und Kramm (2022, ORL, Asymptotic Stability in Replicator Dynamics Derived from TU Games) zeigen weiterführend, dass in einem solchen Szenario Koalitionen (evolutionär) stabil sind, die sich „Minimal Blocking Coalition“ nennen. Diese Koalitionen sind dadurch charakterisiert, dass sie die niedrigste Anzahl an beteiligten Abteilungen des Unternehmens beinhalten, welche nötig sind um den Abschluss des Projektes zu verhindern. Dieses gilt, sofern ein Projekt nur entweder umgesetzt oder nicht umgesetzt werden kann, der geschaffene Wert also entweder eins oder null ist.

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Um mit dem Auto vom Campus Nord zum Campus Süd zu gelangen, besteht die Verbindung über den Vogelpothsweg / die Baroper Straße. Wir empfehlen Ihnen, Ihr Auto auf einem der Parkplätze des Campus Nord abzustellen und die H-Bahn (hängende Einschienenbahn) zu nutzen, die die beiden Standorte bequem verbindet.

Direkt unter dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark.

Straßennavigation von und zur Technischen Universität Dortmund:

OpenStreetMap Routing Machine

Das Dokument bzw. die Grafik stellen sehr vereinfacht die Autobahnen und Bundesstraßen rund um die Technische Universität Dort­mund dar:

Umgebungskarte (PDF)

Umgebungskarte (Grafik)

Die Onlinekarte unterstützt beim Auffinden von und Navigieren zwischen Einrichtungen und Gebäuden auf dem Campus:

Interaktive Campuskarte

Dieses Dokument enthält einen einfachen Campusplan in deutsch und englisch:

Campusplan (PDF)